Fruchteinsatz oder Teeflasche?

Sich zusätzlich Früchte ins Wasser machen, ist ja schon länger Trend und wird auch seit einiger Zeit von mir praktiziert.
Zuletzt wurde es zum täglichen Ritual, mir Wasser mit Zitrone und ein paar frischen Minzblättern vom Balkon zu verfeinern. Aber es nervt, wenn man die Kerne oder kleinere Stücke verschluckt. Außerdem hat man Angst, dass man versehentlich ganze Zitronenscheiben mittrinkt, weshalb man sehr vorsichtig trinken muss und der Durst nur Slow-Mo gestillt wird.

So war ich auf der Suche nach einer Trinkflasche mit einem Einsatz für Obst meiner Wahl. Natürlich bpa bzw. grundsätzlich schadstofffrei, am besten aus Glas und mit 1 einem Liter Volumen, um ein rundes Maß zu haben.

 

Persönliche Erfahrung: Vorteile der Früchte

  1. Vorneweg einige positive Nebeneffekte, die ich persönlich mit der Einführung der Früchte erleben durfte.
    Weniger Limonade: Man könnte mich als Limo-Junk bezeichnen, jeder der mich persönlich kennt, kann das bestätigen. Aber wenn ich an einem heißem Sommertag zu einem gut gekühlten Wasser mit Zitronenscheiben greife, ist der Erfrischungs-Effekt um einiges höher. Limo trinke ich immer noch gerne, aber wesentlich seltener.
  2. Kontrolliertes Trinken: Aktuell habe ich eine alte Wasserflasche ohne Einsatz benutzt und in Kauf genommen, die Früchte teilweise mitzuverschlucken oder eben langsam zu trinken. Über den Tag fülle ich die Flasche mindesten 3 mal wieder auf und habe so einen guten Überblick über die Menge an Flüssigkeit, die ich mir zu führe.
  3. Kostengünstig: Außerdem ist es günstig. Man kauft z. B. 7 Zitronen (hat im Idealfall bereits ein Messer und Schneidebrett) und ist eigentlich für die ganze Woche versorgt. Vor rausgesetzt, man kann das H2O aus dem heimischen Wasserhahn sorglos genießen.

 

Trinkflasche mit Fruchteinsatz

Auf der Suche findet man viele Trinkflaschen, die irgendwie alle das gleiche unpassend-futuristische Design haben. Man stößt auf Produkte mit einfallslosen Namen, wie “Opard”, “Omorc”, “Hydracy” oder “Nomisty”, die auffallend ähnliche Produktbilder haben und die Frage aufwerfen, ob die alle aus der gleichen fernöstlichen Fabrik, mit wahrscheinlich menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen stammen!?! Ein Blick in das DPMA-Register lässt diese Vermutung mit einem eindeutigen “Ja” beantworten.
Selbst wenn dies nicht der Fall ist, finde ich keine passende Flasche aus Glas, sondern werde auf den Kunststoff “Tritan” vertröstet. Auch die empfohlenen Modelle von Tchibo oder Rossmann stellen mich nicht zufrieden, aber ich fand schnell eine alternative.

Teeflasche mit Sieb aus Glas

Eine klassische Teeflasche ist im Grunde nichts anderes. Das Sieb ist für den Tee etwas feinmaschiger, aber am Ende kommt es aufs Selbe raus bzw. hat man ja noch eine Funktion mehr.
Die meisten Flaschen haben eine isolierende Doppelwand, die die Getränke länger warm hält. Damit war ich fast am Ziel, Flaschen aus Glas, die mich durch ein Sieb von meinen Früchten und (nun auch) im Winter vom Tee trennen gibt es zuhauf, allerdings muss ich mich bei der Größe einschränken. Auch nach längerer Suche waren 500ml das höchste der Gefühle.

Letztendlich habe ich mich für den “AllEco Teebereiter” entschieden. Das Design, die Kundenbewertungen und die Info, dass alle verwendeten Materialien recyclebar sind, haben mich am Ende überzeugt.

 

AllEco Teebereiter – Teeflaschen-Test

Der Teebereiter, wir hier betitelt wird, kommt einfach verpackt bei mir an. In dem Karton finde ich eine schlichte aber hübsch Pappschachtel, die von einer eigentlich überflüssigen Plastiktüte geschützt wird. Der Deckel ist oben leicht beschädigt, was nicht schön ist, sich manchmal nicht vermeiden lässt.
In der Schachtel findet man die eigentliche Flasche, geschützt durch die mitgelieferten Schutzhülle aus Stoff und einer weiteren überflüssigen Noppenfolie (hier wenigstens mit zusätzlichem Noppen-zerdrück-Spielspaß).
Der erste Eindruck ist sehr gut, die einzelnen Bauteile wirken sehr gut verarbeitet, alles passt und sitzt, wie es soll und ich kann keinerlei Schäden entdecken.

 

Lieferumfang

Im Lieferumfang enthalten sind die eigentliche Flasche mit Deckel, dazu ein zweiteiliges Sieb und eine Schutzhülle.

Der erste Einsatz
Nach einer Grundreinigung und einem Waschgang in der Spülmaschine, ist die Flasche bereit für den Einsatz. Hier kann man positiv hervorheben, dass der Boden relativ flach ist und sich dadurch kein Wasser ansammeln kann, wenn die Flasche auf dem Kopf in der Maschine steht.

 

Zitrone mit Wasser

Wie bereits erwähnt, bin ich großer Freund der klassischen Zitrone mit Minze und ein bisschen Zimt. An der Stelle möchte ich kurz erwähnen, wie ich mein Getränk zubereitet, da ich über die Zeit verschiedene Methoden probiert habe und glaube die Beste gefunden zu haben.

Zubereitung
Zunächst benötigt man eine Zitrone, ein Schneidebrett und ein Messer.

 

 

 

 

Als Erstes muss die Schale von der Zitrone entfernt werden, hier mache ich es ähnlich wie bei einer Mandarine und schäle sie einfach. Dafür schneide ich erst mal das obere und untere Ende ab und schaffe mir anschließend eine Stelle, um einen Anfangspunkt für den Schäl-Prozess zu haben.

 

 

 

In der Regel geht das relativ einfach. Wenn man richtig gut ist, entfernt man die Schale an einem Stück, habe ich in dem Fall nicht geschafft. Am Ende hat man die nackte Zitrone mit dem blanken Fruchtfleisch.

 

 

 

Dieses schneide ich nun längst durch, um sehr dünne Scheiben zu haben bzw. um möglichst viel Oberfläche zu schaffen.

 

 

 

 

Dazu ein bisschen Minze, im Idealfall vom heimischen Balkon und ein Stückchen Zimt. Das alles in die Flasche geworfen – et voilà – ein leckeres, gesundes, günstiges und gut aussehende Erfrischungsgetränk.

Fazit

Ich wollte ein praktisches und schönes Gefäß haben, um sorglos mein Zitronenwasser zu trinken. Die Lösung war keine Trinkflasche mit Fruchteinsatz, sondern diese sehr hübsche Teeflasche mit einem klassischen Sinn. Mission erfüllt!

 

Früchte die ich am liebsten verwende

Mein persönlicher Favoriten ist (wie bereits erwähnt) die Zitrone gepaart mit Minze. Wenn gerade im Kühlschrank vorrätig, ergänze ich gerne Erdbeeren, Himbeeren oder Blaubeeren ergänzt. Was auch immer passt, ist die weit unterschätzte Zimtstange.
Obwohl ich großer Fan von Kiwi, Pfirsichen, Melonen oder Ananas (ich liebe Ananas) bin, finde ich diese Früchte irgendwie unpassend oder ich esse sie einfach lieber im Originalzustand.

Welche Flaschen habe ich vergessen oder übersehen und welche Rezepte könnt ihr noch empfehlen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.